TGA-Planung: vom Heizlast-Wert zum funktionsfähigen WP-System
Wärmepumpen-Planung ist mehr als die Geräteauswahl — sie ist eine quantitative Übung über Heizlast, Vorlauftemperatur, Hydraulik und Effizienz-Optimierung. Wer hier sorgfältig arbeitet, holt aus der gleichen Wärmepumpe oft 15–20 % mehr JAZ heraus. Dieses Pillar fasst die Pflichten und Best Practices der TGA-Planung in der Sanierungs- und Neubau-Praxis zusammen.
Heizlast nach DIN/TS 12831-1: was die Norm verlangt#
Die Heizlast-Berechnung nach DIN/TS 12831-1 (Stand 2017, deutsche Anwendungsrichtlinie zur europäischen Norm EN 12831-1) ist die Grundlage jeder seriösen Wärmepumpen-Auslegung. Die Berechnung erfolgt raumweise und summiert sich zur Gebäude-Gesamtheizlast.
Die Norm-Berechnungsformel je Raum:
Q_Hraum = Q_T + Q_V + Q_zusatz
Wobei
- Q_T = Transmissions-Wärmeverluste durch Wände, Fenster, Dach, Boden (U-Wert × Fläche × Δ_Temperatur).
- Q_V = Lüftungs-Wärmeverluste (Mindestluftwechsel nach DIN 1946 Teil 6).
- Q_zusatz = Zusatzlast für Trinkwarmwasser-Bereitung (bei zentraler Erwärmung anteilig).
Norm-Außentemperatur und Norm-Innentemperatur
- Norm-Außentemperatur Θ_e: Klimazone 1 (Küste): −10 °C. Zone 2: −12 °C. Zone 3 (Mitteldeutschland): −14 °C. Zone 5 (Hochlagen Bayern): −16 °C. Zone 6 (Schwarzwald, Schwäbische Alb über 800 m): −18 °C.
- Norm-Innentemperatur Θ_int: Wohnräume 20 °C, Schlafzimmer 18 °C, Bad 24 °C, Treppenhaus 12 °C.
Wichtige U-Werte typischer Bestand-Bauteile
- Außenwand 36,5er Ziegel ohne Dämmung (1960er-Bestand): U-Wert 1,2–1,5 W/m²K.
- Gleiche Wand mit 12 cm WDVS-Dämmung Mineralwolle (Sanierung 2010er): U-Wert 0,32–0,38 W/m²K.
- Doppelglas-Fenster Ug 2,8 (1980er): U-Wert 2,8 W/m²K.
- Wärmeschutzglas 3-fach (Neubau 2020er): U-Wert 0,9–1,1 W/m²K.
- Dach Sparrendach mit 16 cm Zwischensparren-Dämmung Mineralwolle: U-Wert 0,25 W/m²K.
- Bodenplatte Beton + 8 cm Dämmung (Neubau 2010er): U-Wert 0,3 W/m²K.
Auslegungs-Beispiel — Bestand-EFH 180 m², Baujahr 1985, in Klimazone 3 (Norm-Außentemperatur −14 °C):
- Wohnraum 28 m² (Wand 2,5 W/m²K Fenster 2,8 W/m²K, Bodenfläche zu Keller 0,7 W/m²K): Wärmeverlust 1.420 W bei Δ Θ = 34 K.
- Schlafzimmer 18 m²: 800 W.
- Bad 8 m² (Δ Θ = 38 K wegen 24 °C Innentemperatur): 480 W.
- 4 weitere Räume mit insgesamt 56 m²: 2.300 W.
- Treppenhaus + Diele 22 m²: 600 W.
- Lüftungs-Verluste (Mindestluftwechsel 0,4/h, Volumen 180 m² × 2,4 m = 432 m³, Wärme bei Δ Θ = 34 K): rund 1.600 W.
- Trinkwarmwasser-Zusatzlast (zentral, 4 Personen, Bereitstellung über Speicher): 800 W.
- Sicherheitszuschlag Übergabe (10 %): 800 W.
Gesamt-Heizlast: rund 8.800 W = 8,8 kW.
Nach Sanierung mit Außenwand-Dämmung (U-Wert auf 0,35 W/m²K) und neuen Fenstern (Ug 1,1 W/m²K) sinkt die Heizlast auf rund 5,5 kW — was die Wärmepumpen-Auslegung deutlich beeinflusst.
Fehler-Quellen typisch in der Praxis:
— Pauschale Heizlast aus Erfahrungswerten: „Pro Quadratmeter 50–80 W“ — viel zu ungenau, in Bestand-Bauten oft 20 % Über- oder Unter-Dimensionierung.
— Ignorierte Lüftungs-Verluste bei modernen Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung: Eine kontrollierte Wohnraum-Lüftung (MVHR) mit 85 % Wärmerückgewinnung reduziert Q_V auf rund 15 % des Standardwerts — das senkt die Heizlast deutlich.
— Falsche Klimazone (Hochlagen-Aufschlag vergessen): In Klimazone 5/6 sind die Heizlasten 15–20 % höher als in Klimazone 3 — bei Bauten in alpinen Lagen oder Mittelgebirgen wichtig.
Für den BAFA-BEG-EM-Antrag ist die Heizlast-Berechnung nach DIN/TS 12831-1 in einer Begleitdokumentation des TGA-Planers oder Energie-Effizienz-Experten zu belegen — pauschale Werte werden bei Audit nicht akzeptiert.
Vorlauftemperatur und Wärmeübergabesystem: was die WP wirklich kann#
Die Vorlauftemperatur ist der zweitwichtigste Auslegungsparameter nach der Heizlast — und in der Praxis oft die größere Stellschraube für die JAZ. Eine LWWP, die bei 35 °C Vorlauf einen COP von 4,5 erreicht, fällt bei 55 °C Vorlauf auf COP 3,0 (Verlust 33 %). Bei 65 °C Vorlauf liegt der COP nur noch bei 2,3 — eine ineffiziente Standard-Sanierung.
Vorlauftemperatur-Bedarf nach Wärmeübergabesystem:
- Fußbodenheizung (FBH) mit Auslegungs-Spreizung 35/28 °C (Neubau): VL = 30–35 °C. Optimal für WP-Effizienz.
- FBH 40/30 (Standard-Sanierung mit Trockenestrich-Aufbau): VL = 38–42 °C.
- Heizkörper-Bestand mit alter 90/70-Auslegung (vor 1990): VL = 55–65 °C, suboptimal für WP. Sanierungs-Bedarf der Heizkörper.
- Heizkörper 70/55 (modernisiert mit überdimensionierten Plattenheizkörpern): VL = 50 °C, akzeptabel.
- Niedertemperatur-Heizkörper (Tieftemperatur-Spezial-Heizkörper, Verteilung Konvektoren): VL = 35–45 °C, fast FBH-Effizienz.
- Wandheizung (Niedertemperatur-System): VL = 30–35 °C.
Sanierungs-Strategie für Bestand-Heizkörper:
Option A — Heizkörper neu dimensionieren: Vorhandene Heizkörper auf neue Wärmeleistung bei niedrigerer Vorlauftemperatur überprüfen. Bei einer Senkung der Vorlauftemperatur von 65 °C auf 50 °C verlieren Standard-Plattenheizkörper rund 40–50 % ihrer Wärmeleistung — d.h. die Heizkörper müssen auf den 2-fachen Wärme-Übergangs-Fläche überdimensioniert werden, oder die Heizkörper werden ersetzt. Kosten Heizkörper-Tausch im Bestand-EFH typisch 200–500 € pro Heizkörper (Material plus Installation), für ein durchschnittliches EFH mit 12 Heizkörpern also 3.500–6.500 €.
Option B — Punktuelle Heizkörper-Aufrüstung mit Konvektor-Leistung: Vorhandene Heizkörper mit elektrischen Konvektor-Lüftern (z.B. Kermi x-flair, Buderus iX) ergänzen — bringt 25–40 % mehr Wärmeleistung bei gleicher Vorlauftemperatur. Kosten 350–500 € pro Heizkörper. Schnellere und günstigere Lösung als Komplett-Tausch.
Option C — Hybrid mit Pellet- oder Gas-Spitzenlast (siehe Pillar Pellet-WP-Hybrid): Bei Bestand-Heizkörpern mit nicht-änderbarer 60–65 °C Vorlauftemperatur die WP nur für die Grundlast einsetzen, Pellet- oder Gas-Spitzenlast für Tieftemperatur-Tage. WP läuft im optimalen Bereich, der Hybrid-Erzeuger füllt die Lücke.
Flächenheizung-Konvertierung im Bestand: In manchen Sanierungen wird der vorhandene Heizkörper-Estrich durch eine moderne Trockenestrich-FBH (Knauf F141, Fermacell FloorWell) ersetzt. Mehrkosten: 80–140 €/m² für die Trockenestrich-FBH plus 30–60 €/m² für den neuen Bodenbelag. Bei 100 m² Wohnfläche-Konvertierung also 11.000–20.000 € — lohnt sich nur in Komplettsanierungen mit Gebäude-Komplett-Umbau.
Auslegungs-Ziel: Vorlauftemperatur ≤ 45 °C für JAZ ≥ 3,5 (BAFA-Effizienzbonus-Kriterium). Bei Sanierungen mit Bestand-Heizkörpern oft die größte Hürde — hier zahlt sich vor der WP-Auslegung eine Heizkörper-Optimierung schnell aus.
Hydraulik-Schema, hydraulischer Abgleich und das BAFA-Pflicht-Protokoll#
Der hydraulische Abgleich nach Verfahren B (mit raumweiser Berechnung der Heizkörper-Volumenströme und Ventil-Voreinstellung) ist seit 2020 mit dem GEG §72 verpflichtend bei Heizungsmodernisierungen — und seit 2023 zwingende BAFA-BEG-EM-Förderbedingung. Wer den Abgleich nicht oder nur nach dem alten Verfahren A („überschlägig nach Erfahrungswerten“) macht, riskiert die Förderrückforderung.
Verfahren B im Detail:
- Heizlast je Raum nach DIN/TS 12831-1 berechnen (siehe Abschnitt 1).
- Wärmeleistung jedes Heizkörpers bei der geplanten Auslegungs-Vorlauftemperatur berechnen — Hersteller-Daten (Kermi-, Buderus-, Vogel & Noot-Tabellen) bei 50 °C oder 45 °C Vorlauf.
- Volumenstrom je Heizkreis berechnen: Q [W] = m × c_p × Δ T → m = Q ÷ (c_p × Δ T), Wasser c_p = 1,16 Wh/kg·K, Δ T meist 5–7 K. Beispiel: 1.500 W Heizleistung bei 5 K Δ T → m = 258 kg/h ≈ 4,3 l/min.
- Voreinstell-Tabellen der Thermostatventile (Danfoss RA-N, Heimeier V-Exact II, Oventrop AV9) verwenden, um die korrekte Ventil-Voreinstellung je Heizkörper zu finden.
- Pumpe drehzahlgeregelt und auf das System-Bedarfsdiagramm (Q-H-Kennlinie) anpassen.
Das Protokoll nach Verfahren B ist ein 3–8-seitiges Dokument je Bauvorhaben, das jeden Heizkörper mit
- Position (Raum, Wand),
- Hersteller, Typ, Maße,
- Wärmeleistung bei Auslegungs-VL,
- berechnetem Volumenstrom,
- Ventil-Voreinstellung
auflistet. BAFA verlangt dieses Protokoll im Verwendungsnachweis — bei fehlendem oder unvollständigem Protokoll wird die Förderung zurückgefordert.
Hydraulik-Schema-Komponenten typisch:
- Wärmepumpe (Außeneinheit + Inneneinheit oder Monoblock).
- Pufferspeicher (Volumen mind. 50 l/kW Heizleistung, also 8-kW-WP → 400 l, häufig 600–800 l).
- Trennspeicher bzw. hydraulische Weiche bei MFH-Kaskade.
- Heizkreis-Verteiler mit voreinstellbaren Thermostatventilen (FBH 16-Wege-Verteiler typisch).
- Sicherheitsventil (3 bar Öffnungsdruck, DIN EN 1488).
- Druckausdehnungsgefäß (10–25 l Volumen je nach Anlage).
- Klasse-A-Hocheffizienz-Pumpen (Wilo Stratos, Grundfos Alpha2, Vortex BWO 155 OEM).
- Wärmemengenzähler für Förder-Verwendungsnachweis und ggf. Mieterabrechnung.
Elektrische Schaltkomponenten
- FI/RCD Typ B für die Wärmepumpe (bei Inverter-Verdichtern Pflicht nach VDE 0100-722).
- §14a-Steuerbox (Modul 1 mindestens) am Hauptanschluss.
- iMSys-Anbindung beim grundzuständigen Messstellenbetreiber.
- Smart-Home-Anbindung für PV-Eigenverbrauchs-Optimierung (SG-Ready oder EEBus).
Dokumentations-Pflichten beim BAFA-Förderantrag
- Heizlast-Berechnung nach DIN/TS 12831-1 (vollständig).
- Vorlauftemperatur-Auslegung (mit Begründung).
- Hydraulisches Schema (1–2 Seiten).
- Hydraulischer Abgleich Protokoll Verfahren B.
- Inbetriebnahme-Protokoll des Heizungsbauers mit JAZ-Vorabschätzung.
- Wartungs-Empfehlung (jährlich bzw. nach F-Gase-VO).
Praxis-Beispiele: drei TGA-Planungs-Aufträge#
Beispiel A — EFH-Bestand 180 m², Heizlast-Reduktion durch Sanierung
Bauherr-Auftrag: TGA-Planung für Heizungsmodernisierung (Gas zu LWWP) parallel zu Außenwand-Sanierung und Fenster-Tausch. Anrechenbare Kosten 75.000 € (Heizungsanlage + Hydraulik + Speicher + Elektro).
Leistungen TGA-Planer (HOAI Lph 1–8, Honorarzone II)
- Heizlast-Berechnung vor und nach Sanierung. Vor: 12,5 kW. Nach: 7,8 kW. Damit Auslegungs-Sicherheit für die WP-Wahl.
- Vorlauftemperatur-Berechnung: Aktuelle Heizkörper bei 65/55 °C ausgelegt, nach Sanierung umrechenbar auf 55/45 °C — JAZ-Auslegungs-Vorlauftemperatur 50 °C.
- WP-Auswahl: Vaillant aroTHERM plus VWL 75/6 R290 (6,5 kW bei A2/W35, COP 4,5 / SCOP 3,8). Modulierende 1,5–6,5 kW.
- Hydraulik-Schema mit 600-l-Hygiene-Pufferspeicher und Frischwasserstation.
- Hydraulischer Abgleich Verfahren B: 9 Heizkörper detailliert berechnet, je 5 Heizkörper mit höherer Heizleistung als die DIN-Berechnung verlangt (durch Sanierung-Effekt).
- BAFA-Antragstellung inkl. iSFP-Bestätigung.
Kosten TGA-Planer-Honorar: 6.500 € netto. Davon iSFP-Anteil 800 € separat gefördert (50 % BAFA-iSFP).
Förderung Gesamtprojekt: BAFA-BEG-EM 30 % auf 75.000 € + Effizienzbonus 5 % + Klimabonus 20 % (Gas-Ablöse) + iSFP-Bonus 5 % = 45 % auf förderfähige Investition = 33.750 €. Netto-Investition 41.250 €.
Beispiel B — Neubau-EFH 220 m² mit Sole-WP und Erdsonden-Bohrung
Bauherr-Auftrag: Komplette TGA-Planung für Neubau-Effizienzhaus KfW-40-EE. Anrechenbare Kosten 145.000 € (Heizung + Lüftung + Trinkwasser + Elektro).
Leistungen TGA-Planer (HOAI Lph 1–8, Honorarzone III)
- Heizlast: 6,2 kW (KfW-40-EE, FBH durchgehend).
- Sole-WP-Auswahl: Heliotherm HP10C (10 kW, COP B0/W35 = 5,1) mit Erdsonden-Bohrung 2 × 100 m (Untergrund: Glimmerschiefer, Wärmeleitfähigkeit λ = 2,8 W/m·K).
- Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (Helios KWL 360 W, η_WRG = 86 %), die die Lüftungs-Wärmeverluste der Heizlast deutlich reduziert.
- Hydraulik mit 800-l-Hygiene-Pufferspeicher + Frischwasserstation 50 kW.
- Erdsonden-Bohranzeige nach Wasserhaushaltsgesetz §49 beim UWB (Untere Wasserbehörde).
- Bohranlagen-Begleitung in Lph 8.
Kosten TGA-Planer-Honorar: 12.000 € netto.
Förderung: BAFA-BEG-EM 30 % + Effizienzbonus 5 % (Sole-WP mit JAZ > 4,5) + Klimabonus entfällt (Neubau, keine Heizungs-Ablöse) + KfW 297/298 Effizienzhaus-Kredit. Effektive Förderquote 35 % = 51.000 € BAFA-Anteil. Netto-Heizungs-Investition 94.000 €.
Beispiel C — MFH 14 WE Sanierung mit Wärmepumpenkaskade und Solar-Großanlage
Bauherr-Auftrag: TGA-Komplettplanung MFH-Sanierung. Anrechenbare Kosten 280.000 € (KG 400).
Leistungen TGA-Planer (HOAI Lph 1–9, Honorarzone IV)
- Heizlast: 35 kW nach DIN/TS 12831-1 (Bestand-MFH, teilsaniert).
- Wärmepumpenkaskade: 2 × Stiebel WPF 30 (60 kW Gesamt, JAZ 4,2 bei B0/W35).
- Erdsonden-Feld: 4 × 130 m, Untergrund Geothermische Karte abgerufen, Wärmeleitfähigkeit λ = 2,4 W/m·K.
- Solar-Großanlage 60 m² Wagner Eurosolarheat mit Drainback-Hydraulik.
- Zentraler 1.500-l-Schichten-Pufferspeicher mit Frischwasserstation 80 kW.
- Hydraulik-Strang-System mit Wärmemengenzähler pro Wohnung-Heizkreis (BAFA-Pflicht).
- Bauphysikalische Schallschutz-Begleitung der WP-Kaskade-Aufstellung im Keller (Schwingungs-Entkopplung, Schalldämmaß zur darüberliegenden Wohnung L'nT,w ≥ 53 dB).
- BEW-Wärmenetz-Modul-1-Transformationsplan separat verfasst (zusätzliches Honorar 18.000 €).
- Mess-Konzept HeizkostenV-konform mit MID-Wärmemengen- und Trinkwasser-Zählern.
Kosten TGA-Planer-Honorar: 27.500 € netto (Standardhonorar) + 18.000 € BEW-Studie = 45.500 € gesamt. Davon BEW-Studie zu 50 % gefördert = 9.000 € Eigenanteil.
Förderung Gesamtprojekt: BAFA-BEG-EM MFH 30 % auf 280.000 € + KfW 261/262 + ggf. BEW-Förderung nach Studie. Komplexere Förderbilanz, ein detaillierter Förder-Rechenschritt ist Teil der HOAI Lph 7.
⚠ Praxis-Hinweis
Heizlast-Berechnung nach DIN/TS 12831-1 raumweise — pauschale Werte sind nicht förderfähig. Hydraulischer Abgleich Verfahren B ist BAFA-Pflicht; ohne Protokoll wird Förderung zurückgefordert. Vorlauftemperatur ≤ 45 °C ist das Auslegungs-Ziel für effizienten WP-Betrieb mit JAZ ≥ 3,5.
Häufige Fragen — TGA-Planung Wärmepumpe — Heizlast, Hydraulik, Schemata (2026)
Welche Norm gilt für die Heizlast-Berechnung 2026?▾
Wie viel niedriger muss die Vorlauftemperatur sein, damit eine LWWP wirtschaftlich läuft?▾
Was ist der hydraulische Abgleich nach Verfahren B konkret?▾
Wie groß muss der Pufferspeicher dimensioniert werden?▾
Welche Pumpen sind in der Wärmepumpen-Hydraulik empfehlenswert?▾
Brauche ich ein Druckausdehnungsgefäß und welche Größe?▾
Wer trägt die Verantwortung für den hydraulischen Abgleich?▾
Welche Pflichtdokumente verlangt BAFA im Verwendungsnachweis?▾
Verwandte Architekt-Planungs-Themen
WP-Architekt & HOAI-Planung
Wir vermitteln Premium-Architekten und TGA-Planer für integrierte WP-Konzepte.
Verwandte Themen auf xpora.de
Hier sind weitere Themen rund um die Wärmepumpe, die zu diesem Beitrag passen.